Unternehmerische GründeViele Gründe sprechen für Baumwolle in Cotton made in Africa-Qualität
Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility (CSR) und ethischer Konsum sind mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Unternehmen aller Branchen sind sich der Relevanz der CSR Thematik bewusst und bemühen sich die Erwartungen ihrer Kunden nach ethisch korrekt und nachhaltig hergestellten Produkten zu erfüllen. Häufig geht ein sozialer und ökologischer Mehrwert mit steigenden Kosten einher: Höhere Rohstoffpreise oder Aufschläge in den weiteren Verarbeitungsstufen können sich auf den Preis des Endprodukts niederschlagen. Die Aid by Trade Foundation verfolgt mit Cotton made in Africa ganz bewusst einen anderen Ansatz: Die Partner der Nachfrageallianz erhalten die nachhaltig produzierte afrikanische Baumwolle zum Weltmarktpreis. Sie führen dann eine Lizenzgebühr an die Stiftung ab.
Um eine reibungslose Integration der Baumwolle in die textile Kette zu gewährleisten unterstützt die Stiftung die Partnerunternehmen bei Bedarf im sich anschließenden Sourcing-Prozess. Die Cotton made in Africa-Initiative bietet Textilunternehmen so eine pragmatische Möglichkeit ihrer unternehmerischen Verantwortung nachzukommen und dem Wunsch der Konsumenten nach nachhaltigen Produkten zu entsprechen. Ziel von Cotton made in Africa ist es, einen sozial und ökologisch nachhaltigen Rohstoff anzubieten, der mit den Anforderungen eines preissensiblen Massenmarktes kompatibel ist
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Konsumenten fordern Nachhaltigkeit ohne Preiszuschlag
Laut Verbraucheranalyse 2009 ist für 34 Prozent der Deutschen über 14 Jahren die Nachhaltigkeit von Produkten bei deren Kauf von Bedeutung. Die Hälfte aller Deutschen wären allerdings nicht bereit mehr Geld für nachhaltige Produkte zu zahlen. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Beratungsunternehmens McKinsey hervor. Cotton made in Africa bringt Nachhaltigkeit und Marktwirtschaft in Einklang: Die Initiative bietet Textilunternehmen Baumwolle mit sozialem Mehrwert zu Marktpreisen. Die in den Projektgebieten produzierte Baumwolle entspricht in Qualität und Preis den Anforderungen des Massenmarktes. Die Unternehmen zahlen eine Lizenzgebühr in Höhe von 1,5 – 2,5 Prozent (basierend auf dem Wareneinstandspreises) an die Initiative. Ein Großteil dieser Lizenzgebühren fließt zurück zu den Produzenten des nachhaltigen Rohstoffs, also den afrikanischen Kleinbauern.
Unabhängige Verifizierung vor Ort sichert das Wertversprechen ab
Gemeinsam mit der niederländischen Universität Wageningen, der Beratungsgesellschaft Pricewaterhouse Coopers und den Baumwollgesellschaften hat Cotton made in Africa ein eigenes
Verifizierungssystem eingerichtet. Alle zwei Jahre lässt die Initiative von den unabhängigen Unternehmen
Ecocert und
Africert die Einhaltung ihrer Richtlinien überprüfen. Im Rahmen eines Wirkungsmonitorings wird außerdem gemessen, inwiefern sich die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Baumwollerzeuger durch die Teilnahme an dem Programm verbessern. Verifizierung und Wirkungsmonitoring schaffen Transparenz: Sie sorgen dafür, dass die Partner der Nachfrageallianz das Versprechen gegenüber ihren Kunden einen nachhaltig produzierten Rohstoff zu verwenden nachvollziehbar einhalten.
Unterstützung für die textile Kette weltweit
Für eine erfolgreiche Verarbeitung von Cotton made in Africa ist eine reibungslose Integration in die textile Kette der Abnehmer sehr wichtig. Cotton made in Africa steht den teilnehmenden Handelsunternehmen deshalb auch beim Sourcing – also bei der Weiterverarbeitung der Baumwolle durch nachgelagerte Produktionsstufen wie beispielsweise dem Spinnen – zur Seite. Um den Unternehmen der Nachfrageallianz gleichzeitig einen schnellen und unkomplizierten Zugriff auf den Rohstoff zu garantieren, hat die Aid by Trade Foundation eigens eine Global Sourcing Unit gegründet, die sowohl den Handelspartnern als auch den Produktionsbetrieben weltweit als Service-Dienstleister zur Verfügung steht.