Cotton made in Africa Top

Craig NativeWarum designen Sie Outfits aus CmiA?

"Cotton made in Africa unterstützt viele Afrikaner auf ganz direktem Weg. Es ist eine neue Form der Entwicklungszusammenarbeit, keine Spende und kein Geschenk. Die Menschen haben ein Ziel, sie wollen ihr Leben selbst in die Hand nehmen und die Initiative unterstützt sie dabei, selbst für ihr Einkommen zu sorgen. Jeder Kleinbauer ist hier ein aktiver Teil einer Handelsbeziehung und nicht nur ein passiver Hilfsempfänger. Ich als Afrikaner weiß was es bedeutet, nur der Empfänger von Hilfsleistungen zu sein: Finanzielle Hilfe reicht immer nur kurze Zeit und wirkt nicht nachhaltig. Ich freue mich, die Initiative mit meiner Kollektion „Native for Cotton made in Africa“, die ich für OTTO entworfen habe, zu unterstützen. Die Stücke sind für mich kultureller Ausdruck des Post-Apartheidregimes in Südafrika und ich bin sehr stolz darauf, mit ihnen zeigen zu können, welche kreativen Potentiale in Afrika stecken."
CmiA label
Craig Native

“Native“ – Eine Marke so vielfältig wie Südafrika

„Native“ heißt das Modelabel des südafrikanischen Designers Craig Native. Hinter dem Namen verbirgt sich der englische Begriff für „Einheimischer“, was gleichzeitig auch der Hintergrund der Marke ist: Sie stammt aus Afrika und repräsentiert den Kontinent in seiner ganzen Vielfalt. Auf Initiative der Aid by Trade Foundation hat Craig Native für OTTO die Kollektion “Native for Cotton made in Africa” entworfen. Die Linie umfasst eine bunte Auswahl an Shirts, die aus Cotton made in Africa-Baumwolle gefertigt werden. „Mit dieser Kollektion kann ich zeigen, welches Potential in Afrika steckt. Der Käufer eines Native-Artikels erwirbt immer auch ‚ein kleines Stück Afrika’“, sagt der Designer.
Craig Native stammt aus den Cape Flats, den Townships von Kapstadt, die während der Apartheid für die unterdrückte farbige Bevölkerung errichtet wurden. Noch heute sind sie gekennzeichnet durch einen bunten Mix afrikanischer Kulturen, Bilder und Lebensstile, die in den Ghettos entstanden. Diese kulturelle Vielfalt prägt auch die Marke „Native“: Die Grafiken der Kleidungsstücke sind den traditionellen afrikanischen Mustern entliehen. Zwar sind viele Styles von den afrikanischen Stämmen der Ndebele oder der Zulu inspiriert, doch der Design-Ansatz geht darüber hinaus und malt ein gegenwärtiges Afrika mit seinen unterschiedlichen Menschen.

„Ich habe Freunde aus allen Schichten und Berufen; kenne wirklich arme Leute, die in Hütten leben, aber auch solche, die gesellschaftlich angesehene Positionen haben. Ich ziehe niemanden vor, sondern umarme jeden“, sagt Craig Native, der sich seinen Wurzeln bewusst ist.
CmiA graphic
„Native“ präsentiere auch deshalb keinen Stil, sondern „Lebensstile“: Fußball, Glamour, Armut, 80er-Jahre-Stil, Jazzstil der 50er Jahre sind nur einige Elemente die der Künstler in seinen Designs verarbeitet. Aufgrund der Mischung aus Tradition und Moderne, Arm und Reich, wurde „Native“ bereits als „Robin-Hood-Marke“ bezeichnet. Nicht, weil sie von den Reichen nimmt, um den Armen zu geben, sondern weil sie die unterschiedlichen Lebenswelten Südafrikas – egal ob arm oder reich – repräsentiert.

„Ich möchte die Menschen hinter den Kulissen zeigen und ihnen danken“, sagt Craig Native, dem es in erster Linie um die Botschaft hinter der Marke geht. Sie lautet: „Südafrika ist ein wirklicher Ort, der von der Globalisierung beeinflusst wird – ein sehr vielfältiges Land.“
Craig Native

Wo kann ich CmiA kaufen?Die CmiA Partner-Unternehmen

Augen auf beim BaumwollkaufSo erkenne ich Cotton made in Africa

Viele Modeuntenehmen kennzeichnen die Ware, deren Kauf die Cotton made in Africa Initiative unterstützt , mit einem gewebten Einnäher und einem größeren Papier-Etikett . Der Stoff-Einnäher zeigt das Logo von Cotton made in Africa: Die weiße Baumwollblüte ...

Afrikanische BaumwolleWeltweit gefragter Stoff

Afrikanische Baumwolle wird fast ausschließlich von Kleinbauern angebaut. Nachhaltige Anbaumethoden bringen Landwirtschaft, Natur und Mensch in Einklang. Etwa acht Prozent der am Weltmarkt gehandelten Baumwolle wird in Afrika in Ländern südlich der Sahara geerntet. In Afrika wird Baumwolle fast ausschließlich von Kleinbauern angebaut, es existieren nur wenige Großplantagen ...