Aid by Trade Foundation
Umweltzerstörung, Bodenverschmutzung und sinkende Trinkwasservorräte stehen in sogenannten Entwicklungsländern mit dem nicht nachhaltigen Gebrauch natürlicher Ressourcen und einem zunehmenden Armutsgefälle in untrennbarem Zusammenhang. Aus der Erkenntnis, dass die die Lebensgrundlagen bildenden Ressourcen geschützt werden müssen und nur eine nachhaltige Entwicklung geeignet ist, die Zukunftsfähigkeit folgender Generationen zu sichern, hat Dr. Michael Otto 2005 die Stiftung Aid by Trade Foundation (vormals FSAF) - ins Leben gerufen.
Gemeinsam mit den unterschiedlichen Partnern aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und NGOs will die Stiftung einen Beitrag zu Armutsbekämpfung und Umweltschutz in Entwicklungsländern und speziell Afrika leisten.
Stiftungszweck
Diese Ziele werden insbesondere durch die organisatorische und finanzielle Unterstützung von Projekten verwirklicht. Konkret bedeutet dies:
- Durchführung von Projektstudien,
- Umsetzung der Studienergebnisse in konkrete dem Umweltschutz und der Entwicklungshilfe dienende Projekte,
- Entwicklung von Bewertungssystemen unter nachhaltigen Gesichtspunkten,
- Schaffung, Bündelung und Sicherung von Nachfrage, die den Anbau von Produkten und damit die Umsetzung der Projekte ermöglicht.
Das Kuratorium
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Dr. Michael Otto Der promovierte Volkswirt leitet seit 1981 die Hamburger Handels- und Dienstleistungsgruppe Otto (GmbH & Co. KG). 1993 gründete der "Öko-Manager des Jahres 1991" die Michael Otto Stiftung für Umweltschutz. Der Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes wurde auch international mehrfach ausgezeichnet und hat eine Reihe von Ehrenämtern inne, unter anderem Vize-Präses der Handelskammer Hamburg und Vorstandsmitglied des Kulturkreises im Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI).
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Dr. Michael Bornmann Der promovierte Volkswirt ist seit 2005 Geschäftsführer der DEG. Er war zuvor in leitenden Funktionen für die KfW Bankengruppe tätig. In seiner Tätigkeit zur Förderung der Privatwirtschaft in Entwicklungsländern setzt er sich für nachhaltig wirksame, umwelt- und sozial verträgliche Vorhaben und für die Zusammenarbeit mit deutschen Unternehmen ein.
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Eberhard Brandes Eberhard Brandes ist seit 1. Oktober 2006 Geschäftsführer des WWF Deutschland in Frankfurt am Main. Er studierte Wirtschafts- und Organisationswissenschaften in Hamburg und blickt bereits auf eine erfolgreiche Karriere in Unternehmen zurück. Verschiedene Auszeichnungen gehen auf seine Initiative zurück: So der renommierte BAUM-Umweltpreis des Jahres 2001 und der Innovationspreis der Stadt Hamburg für einen geschlossenen Kreislauf tragbarer Medizintechnik.
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Olaf Gieseler Der diplomierte Finanzwirt Olaf Gieseler ist seit 1993 als Steuerberater für die Familie Otto im Hamburg tätig. Seine Tätigkeitsschwerpunkte als Geschäftsführer der CURATAX Treuhand GmbH liegen neben Steuerfragen im Zusammenhang mit gemeinnützigen Organisationen und grenzüberschreitenden Aktivitäten weiterhin unter anderem in An- und Verkäufen von Unternehmen, Kapitalanlagen aller Art sowie strukturierten Finanzierungen.
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Dr. Wolfgang Jamann Dr. Wolfgang Jamann ist seit August 2009 Vorstandvorsitzender der Welthungerhilfe. Der Entwicklungssoziologe bringt über 20 Jahre Erfahrung in der Entwicklungszusammenarbeit und der humanitären Hilfe mit. Zuletzt war er Hauptgeschäftsführer von CARE Deutschland-Luxemburg, Vorsitzender der CARE Stiftung "Hilfe für Menschen in Not'" und von "Gemeinsam für Afrika e.V."
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Rickard Laurin Rickard Laurin graduierte in Wirtschaftswissenschaften an der Universität Stockholm.
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Peter Maffay Seit mehr als 30 Jahren steht der Name Peter Maffay für besten deutschsprachigen Rock ’n’ Roll. Schon früh war dem Musiker aber auch klar, dass er als Persönlichkeit des öffentlichen Lebens Verantwortung und Sprachrohrfunktion bei imminenten gesellschaftspolitischen Fragen hat. Ob in der Friedensbewegung, dem Umweltschutz oder in seinem Engagement gegen Fremdenfeindlichkeit und Rechtsradikalismus: Peter Maffay begreift sich immer auch als politisch denkender und handelnder Mensch, und dieses Engagement spiegelt sich auch in seiner künstlerischen Arbeit.
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Andreas Proksch Der studierte Ökonom und Sozialwissenschaftler arbeit seit fast 30 Jahren in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit, davon insgesamt 17 Jahre vor Ort in verschiedenen Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas. Er hatte verschiedene Management- und Beraterpositionen in der GTZ und in privaten Organisationen inne. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit sind Grundsatzfragen der Entwicklungspolitik und die Förderung des Privatsektors.
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Uwe Schröder Der Mitbegründer und bis 2006 Vorsitzende der Geschäftsführung der seit 1962 existierenden Hamburger Textilfirma TOM TAILOR ist heute Chairman des Beirats. Darüber hinaus ist er seit mehreren Jahren im Plenum der Handelskammer Hamburg und als Präsident des VFI tätig. Das Unternehmen unterstützt seit Jahren gemeinsam mit dem CIM/GTZ förderungswürdige Straßenkinder in Bogor/Indonesien und bietet den Jugendlichen eine Ausbildungsmöglichkeit. Darüber hinaus engagiert sich der Kaufmann privat in einem Schulprojekt in Südindien.
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Janina Vater Ihr Interesse führte die diplomierte Ökonomin 2003 für drei Jahre nach Afrika, wo sie sich im Entwicklungshilfe- und Naturschutzsektor engagierte. Ihr Tätigkeitsbereich erstreckte sich von lokalen "grassroots activities" (zum Beispiel FZS, GTZ) bis hin zu global-strategisch ausgerichteten Vorhaben (zum Beispiel IUCN). Seit 2004 setzt sie sich für Planung und Realisation des Projekts Cotton made in Africa ein, welches nachhaltigen Baumwollanbau und die weiterverarbeitende Textilindustrie in ausgewählte Entwicklungsländer der Subsahara-Region bringen möchte.
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Die Geschäftsführung
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Dr. Johannes Merck Geschäftsführer der Aid by Trade Foundation Der promovierte Historiker Dr. Johannes Merck arbeitete zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Bundestag und ist seit 1989 für die Otto Gruppe tätig. Als Direktor für Corporate Responsibility ist er Mitglied der Geschäftsleitung und seit ihrer Gründung 1993 Geschäftsführer der Michael Otto Stiftung für Umweltschutz, die sich dem Schutz der Lebensgrundlage Wasser widmet. Weiterhin engagiert sich Dr. Merck privat als Mitglied des Präsidiums des Naturschutzbundes Deutschland e. V.
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