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Neue Studie zu „Cotton made in Africa“

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Nachhaltigkeit voll im Trend

Eine neue Studie von Accenture bestätigt den Business&Development-Ansatz von Cotton made in Africa: Denn 85 Prozent der deutschen Verbraucher würden mehr für Kleidung bezahlen, die nachweislich umweltverträglich und unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt wurde. Die Umfrage unter 1.000 deutschen Verbrauchern zeigt, dass sie bereit sind, durchschnittlich 16 Prozent mehr für solche Kleidung auszugeben als für herkömmlich produzierte Mode.

Die Bedeutung des Themas Nachhaltigkeit beim Konsumverhalten wächst ebenfalls: Ein Viertel der Befragten ist sogar bereit, für entsprechend hergestellte Kleidung über 20 Prozent mehr zu bezahlen – und dass, obwohl jeder Dritte zukünftig insgesamt weniger Geld für Mode ausgeben will. Das hat Folgen: Unternehmen, die den Nachhaltigkeits-Trend ignorieren, müssen damit rechnen, Kunden zu verlieren. 77 Prozent der Deutschen würden weniger bis gar keine Produkte mehr ihres bevorzugten Herstellers kaufen, wenn dieser nachweislich nicht nachhaltig produziert.

„Nachhaltige Produkte sind ein Riesentrend für Einzelhandel und Hersteller“, sagt Gerhard Hausruckinger, Geschäftsführer im Bereich Handel & Konsumgüter bei Accenture. „Wer sein Sortiment um diese Waren erweitert, differenziert sich vom Wettbewerb und kann Kunden hinzugewinnen. Immer mehr Verbraucher wollen die Wahl haben.“

Gerhard Hausruckinger weiter: „Das Bewusstsein vieler Verbraucher wandelt sich. Wer das ignoriert oder für eine kurzzeitige Mode hält, riskiert den Verlust von Kunden und Umsatz.“ Vielmehr sei es ein Muss, den veränderten Verbraucherwünschen zu entsprechen. Für die repräsentative Umfrage wurden 1.013 deutsche Verbraucher über 16 Jahre im Auftrag von Accenture durch das Marktforschungsinstitut Forsa befragt.

Bestätigt zeigte sich auch Dr. Johannes Merck, Geschäftsführer der Aid by Trade-Stiftung: „Cotton made in Africa setzt nicht auf Charity. Es aktiviert Marktkräfte, um entwicklungspolitischer Ziele zu erreichen, und fördert damit im besten Sinne eine nachhaltige Entwicklung. Es ist eine neue Form unternehmerischer Verantwortung, im Vordergrund steht pragmatische Hilfe zur Selbsthilfe von Unternehmern für Unternehmer – die Kleinbauern in Afrika.“

 
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