Prozesse
Die textile Kette von Cotton made in Africa

Vom Baumwollbauern zum Handelsunternehmen
Vertrauen und Kontrolle
Cotton made in Africa - das ist eine besondere Baumwolle. Sie soll Kleinbauern und ihren Familien in Afrika zu einem besseren Leben verhelfen und Vorteile für die Umwelt bringen. Dieses Versprechen gegenüber den Handelsunternehmen und ihren Kunden muss eingelöst und kontrolliert werden. Gleichzeitig stellt das Projekt Herausforderungen ganz neuer Art. Denn Cotton made in Africa soll reibungslos in die Wertschöpfungsketten großer Handelunternehmen mit ihren globalen Beschaffungsmärkten, tausenden Lieferanten und immer neuen Modetrends eingespeist werden. Das ist der Punkt, an dem bislang Bio- oder Fairtrade-Baumwollinitiativen oftmals feststellen müssen, dass sie nicht in die Beschaffungspraxis der großen Unternehmen passen. Am Ende stehen Produkte mit hohem logistischem Mehraufwand zu Preisen, die die preisbewussten Konsumenten nicht zu zahlen bereit sind.
In der bis Frühjahr 2008 laufenden Pilotphase sucht das Projektteam von Cotton made in Africa nach den optimalen Lösungen und baut Kontroll- und Rückverfolgungssysteme auf. Die Eckpunkte kann man wie folgt zusammen fassen: